Gedächtnistechnik vom Feinsten

Mit Gedächtnistechnik zu brillanten Merkergebnissen

 

Geschichte der Kunst der Merktechniken

Es war der antike Grieche Simonides von Keos, der als erster sich darüber Gedanken machte, wie unser Gedächtnis funktioniert und er war der Erfinder der ersten Gedächtnistechnik, der Loci- Technik. Die Griechen nannten diese Merktechniken Mnemotechnik. Der seltsame Name (memon= aufmerksam) kommt von Mnemosyne, der Mutter der Musen und die Göttin des Gedächtnisses.

Simonides hatte einmal vor einem König zu dessen Ehren ein sehr langes Gedicht vorgetragen. Als er geendet hatte, rief man ihn zu zwei Männern außerhalb der Halle. Als er dort aber keinen vorfand, stürzte hinter ihm die Halle ein und begrub alle Menschen, die sich darin befunden hatten. Den herbei gelaufenen Helfern bot sich ein Bild des Schreckens: Alle Teilnehmer des Festes waren tot und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Simonides aber konnte sich an alle Gäste erinnern und wo sie bei seinem Vortrag saßen und so konnte er die Angehörigen zu ihren Verstorbenen bringen.
Dieses Ereignis brachte ihn auf die Idee, dass das Gedächtnis eine gewisse Ordnung und einen Ort brauchte. Intuitiv hatte er die Gesichter der Menschen mit ihren Sitzplätzen verbunden.
Daraus entstand die Loci-Technik. Fortan entwickelte sich eine Kunst des Merkens.
Reden wurden frei gehalten, denn die Redner hatten zuvor ihre Gedanken mit bestimmten Orten verbunden. Sie mussten sich beim Einüben der Rede nur bildlich die Verknüpfung einprägen und dann fiel ihnen das Erinnern sehr leicht.
Doch sie wussten bereits damals: Diese Visualisierungsmethode muss trainiert werden.

Das war vor 2500 Jahren. Im Mittelalter erfand ein Mönch Stannislaus Mink von Wennsheim ein verschlüsseltes Merksystem, die Major-Liste. Mit seiner Hilfe konnte man sich gleich 100 und mehr Dinge in einer ganz bestimmten Reihenfolge merken, insbesondere schwer zu merkende abstrakte Zahlen.

Renaissance der Merktechniken

ALMUT- Technik

Dies ist unsere Mnemotechnik- die Gedächtnistrainings- Technik ALMUT

Heute erlebt diese Kunst wieder eine Renaissance. Seit 1991 gibt es sogar Gedächtnisweltmeisterschaften, in denen sich Profis schier unendliche Zahlenreihen, zahlreiche Gegenstände und die Reihenfolge von vielen Karten merken müssen. Im Fernsehen tritt immer mal wieder einer dieser Merkgiganten auf und demonstriert sein Können und bringt dabei die Zuschauer regelmäßig zum Staunen. Jens Seiler hatte sich mit der Loci- Technik sogar alle Bände des Brockhaus- Lexikons auswendig gelernt.
Das alles ist sehr beeindruckend. Und es erfordert stundenlanges Üben und Memorieren. Ein Weltmeister fällt eben nicht mal eben vom Himmel.
Für das staunende Publikum scheint solch eine Leistung unerreichbar. In keinem Fall würde sich jemand die Mühe machen und sich einem solch langwieriges Training unterziehen.


Unser Ansatz im Einsatz von Mnemotechniken

Unser Ansatz ist nicht, gigantische Zahlenreihen aufsagen zu können oder andere Aufgaben von Quizshows.
Unser Ansatz ist es, Gedächtnistraining für das echte Lernen, das Lernen in der Schule, im Studium, in der Fortbildung, im Alltag  zu integrieren.
Wenn du mit unseren Gedächtnistechniken zB. der von mir entwickelten ALMUT-Technik, eine 500stellige Zahl lernen möchtest, bitteschön, mach es.
Das dürfte etwa eine Stunde dauern. Dann wärst du sogar in der Lage, die Zahl vorwärts oder rückwärts aufzusagen, oder die 345. Stelle zu benennen. Aber ich wüsste nicht, wofür das gut sein sollte.
Vielleicht gewinnst du dann eine Wette oder genießt den Ruhm, ein Genie zu sein.

Aber wenn du solch eine Gedächtnistrainingstechnik dazu benutzen könntest, ein komplettes Schuljahr mit all deinen Fächern oder dir ein komplettes Studium dauerhaft einzuprägen, dann bin ich dabei. Das spornt mich an. Wenn dich solche Aussicht auch interessiert, solltest du hier noch ein wenig weiterlesen und unsere Merkmethoden kennenlernen.

Für Schüler und Studenten aber muss diese Methode eine sehr wichtige Eigenschaft haben:
Sie muss sehr schnell zu erlernen sein und schnellste Ergebnisse liefern.
Ich glaube, das haben wir seit einigen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Mit unserer kombinierten ALMUT- Mindmap-Technik, dem Neuonalen Ablagesystem lernen zur Zeit etwa 200 Studenten in vielen Fachrichtungen.

Ev. Schule Zentrum Foto Cindy Müller (17)