Vernetztes Denken durch Mindmapping

|Posted by |Categories: Allgemeines

Natürlich ist ein Mindmap zweidimensional. Aber ist es möglich, mittels Mindmaps Wissen zu vernetzen?

Mindmaps für Abonnenten

Wie du vielleicht ahnst, gibt es in unserer Akademie- Fangemeinde viele neugierige Menschen, die ihr Allgemeinwissen verbessern möchten. Für sie bereiten wir seit Jahren Wissensgebiete gehirn-gerecht auf. Bei einer Recherche zur amerikanischen Geschichte fiel mir ein Buch in die Hand, das einen interessanten Artikel über Thomas Jefferson beinhaltete. Solche Persönlichkeiten faszinieren mich.

Erster Schritt- die Recherche

hier sind Bücher dargestellt

Erster Schritt für die Mindmaps:
lesen- lesen- lesen

Ich erfuhr, dass er ja auch zu großen Anteilen der Verfasser der Unabhängigkeitserklärung war und dass über ihn Lewis und Clark die Exkursion in den Westen unternahmen. Als er regierte wurde auf recht kuriose Weise das Staatsgebiet verdoppelt. Spannend.
Beim Lesen fiel mir ein- war Jefferson nicht auch einer der vier Präsidenten, die am Mount Rushmore in Stein gemeißelt wurde? Mount Rushmore- ich machte ein  Mindmap draus. Wie war die gigantische Skulptur entstanden, von wem geschaffen? Und wer waren die anderen drei? Lincoln, Washington und …?
Roosevelt. Lauter Mindmap- würdige Persönlichkeiten. Theodore Roosevelt- nach ihm wurde auch der Teddybär benannt. Aber fand ausgerechnet Roosevelt den Platz in den Präsidentenfelsen ? Sicher, er war echt beliebt, aber vielleicht war der Hauptgrund, dass der Bildhauer einer seiner besten Freunde war. Vielleicht aber auch, weil unter Roosevelt Amerika zur Industrienation aufstieg . Unter ihm wurde auch der Panamakanal gebaut. Übrigens auch ein gutes Thema für ein Mindmap. Ich recherchierte weiter: Wusstest du, dass 40.000 Menschen beim Bau dieses bedeutenden Kanals starben? Weniger an Überanstrengung, wie man vermuten könnte, als mehr durch ein kleines Insekt- die Anopheles-Mücke. Diese überträgt Malariaerreger. Und der Panamakanal wurde in tropisches Sumpfgebiet gegraben.

Noch über die amerikanische Geschichte- das Gehirn nimmt Fahrt auf

Abraham Lincoln Mindmap

Das Mindmap zeigt Wissenswertes über Abraham Lincoln

Wenn ich schon Mindmaps über amerikanische Präsidenten anlege, darf natürlich Abraham Lincoln nicht fehlen, der bekannteste aller amerikanischen Präsidenten. Ich erfuhr,  er selbst ging nur 15 Monate zur Schule, weil sein Vater es nicht wollte. Man sagt, er wurde sogar von seinem Vater geschlagen, wenn der ihn beim Lesen erwischte. Doch Abraham war ein Meister der Selbstbildung. Als Autodidakt erwarb er sich sogar den Status eines Rechtsanwalts. Später wurde er der beste Redner seiner Partei. Er empfand es als undemokratisch, dass man den Sklaven nicht die gleichen Rechte zugestand wie den Weißen. Als er Präsident der vereinigten Staaten wurde, kam es zum Massenaustritt von Bundesstaaten. Die galt es wieder zurückzugewinnen. Es begann der erste Krieg des Industriezeitalters, an dessen Ende die Niederlage der Südstaaten stand. Warum nicht darüber ein Mindmap über den Sezessionskrieg zeichnen?
Aber Lincoln war ja schon der 16. Präsident. Wie stand es denn mit dem ersten- George Washington? Der war ja erst in englischen Diensten, selbst Großgrundbesitzer, übrigens mit vielen Sklaven.
Unter George Washington gewannen die abtrünnigen Neuengland- Kolonien den Unabhängigkeitskrieg. Normalerweise hatten sie gegen eine Superarmee der Engländer keine Chance , wenn da nicht der unbedingte Freiheitswille und die starken Verbündeten aus Frankreich, Niederlande, Deutschland und Spanien gewesen wären.

Neun neue Mindmaps über die amerikanische Geschichte

Auf diese Weise sind in den letzten Wochen gleich 9 Mindmaps entstanden, die mir durchaus ein vernetztes Wissen bescherten.
Der größte Effekt der Mindmaps für mich aber aber ist, dass ich nun weiterhin neugierig auf mehr bin und alles aufsaugen werde, was mir an Infos zur amerikanischen Geschichte zufliegen wird. Und es wird mir viel mehr als bisher zufliegen, weil ich nun einen ganz anderen Fokus habe. Benjamin Franklin, Thomas Alva Edison liegen schon auf dem Mindmap- Tisch.

Selbst Mind-Maps anlegen oder fertige nutzen?

Eine berechtigte Frage meiner Seminarteilnehmer. Meine Antwort: Beides!
Meine Mindmaps sind „Vorbilder“,  sind fertige Zusammenfassungen. Mich haben sie inclusive Recherche ca. 60- 70 Stunden „gekostet“ . Jedes einzelne zu erfassen, „kostet“ nun für den Leser aber statt der vielen Stunden Recherche nur noch 5 Minuten/ Mindmap. Der Zeitgewinn ist also enorm. Diese Art Abkürzung mögen mittlerweile sehr viele.
Gleichzeitig sollen meine Mindmaps aber auch anregen, weiter zu lernen, sich weitere Infos zu beschaffen.
Mein Ziel ist es, dich neugierig zu machen und gleichzeitig dir eine Grundlage für ein bestimmtes Wissensgebiet zu sein.

Mindmap- Wissen schnell zu wiederholen

Wenn ich einem Studenten empfehle, sein erlerntes Wissen regelmäßig zu wiederholen, dann wird er mir müde lächelnd seine dicken Mitschreib- Ordner zeigen, bei denen ein Fachgebiet bis zu 20 Seiten beinhaltet. Dazu hat er schlichtweg keine Zeit. Hat er bei mir einen Mindmap- Kurs belegt, wird er seine Aufzeichnungen visualisiert haben. Schon während der Vorlesung. Nun ist die Wiederholung möglich und denkbar: 5 Minuten für ein Mindmap aufzubringen, diese Zeitspanne ist immer drin und wenn es beim Warten auf die Straßenbahn ist.

Das wichtigste unserer Ziele ist es , unsere Klienten selbst für das Mindmappen zu begeistern. Wer sich ein Mindmap zu einem speziellen Thema anlegt, muss es selbst bedenken, es selbst gestalten. Der Behaltenseffekt ist dann sicher noch höher. Wie schön, dass die Spielregeln dafür so leicht zu erlernen sind. Wenn die Studenten dann auch noch in der Vorlesung selbst in Mindmap- Form mitschreiben können, haben wir alles richtig gemacht.

Dann fehlt nur noch der letzte Schritt, das kompakte Wissen in ein Gedächtnissystem zu betten, das wir Neuronales Ablagesystem nennen. In diesem Fall werden sie ihr erworbenes Wissen auch noch Jahre nach der letzten Prüfung zur Verfügung haben. Und das nenne ich nachhaltig.

Unsere Mindmap-Erfolgsformel

Mindmaps + Gedächtnissystem+ Wiederholungsmanagement = Neuronales Ablagesystem = Topergebnisse

Für welches Mindmap-Abo konnte ich dich begeistern? Einige unserer Abonnenten haben mittlerweile über 240 Themen gesammelt. Ich bin gespannt, wann der erste von ihnen auf Günter Jauchs Stuhl die Million abräumt.

Zum Abo geht es übrigens >>hier<<

Viel Spaß beim vernetzten Denken.
Dein Jens

Schreibe einen Kommentar

Loading…

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück